Read Tagebücher 1944 bis 1949 by Joachim Heimannsberg Online

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ber den Autor und weitere MitwirkendeGeboren am 18.11.1906 in M nchen als ltester Sohn Thomas und Katja Manns Klaus Mann schrieb mit 15 Jahren erste Novellen Es folgten die Gr ndung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gr ndgens, 1929 unternahm er eine Weltreise rundherum In der Emigration mit den Stationen Amsterdam, Z rich, Prag, Paris, ab 1936 USA wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik Er gab die Zeitschriften Die Sammlung 1933 35 und Decision 1941 42 heraus, kehrte als US Korrespondent nach Deutschland zur ck 1949 beging er aus pers nlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erf llten Essay Die Heimsuchung des europ ischen Geistes noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte Mann sagte sich fr h vom Daseinsgef hl der Eltern Generation los und stellte die Lebenskrise der Jungen in der stilistisch fr hreifen Kindernovelle und in der Autobiographie des Sechsundzwanzigj hrigen Kind dieser Zeit dar Seine wichtigsten Romane schrieb Mann im Exil Symphonie Path tique, Mephisto Roman einer Karriere, und Der Vulkan In der Autobiographie Der Wendepunkt gelangt Klaus Manns Diktion zu Reife und gelassener Sachlichkeit Er sprach stellvertretend f r eine Generation, die in den 20 er Jahren ihre pr genden Eindr cke empfing, mit einem engagierten Freiheitsbewusstsein zu neuen Ufern aufbrechen wollte und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte....

Title : Tagebücher 1944 bis 1949
Author :
Rating :
ISBN : 3498044125
ISBN13 : 978-3498044121
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt 1 Januar 1991
Number of Pages : 260 Pages
File Size : 692 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Tagebücher 1944 bis 1949 Reviews

  • Dr. J. Fähnle
    2018-12-07 15:10

    Klaus Manns Tagebücher zählen neben dem Briefwechsel und dem Memoirenband "Der Wendepunkt" zu den interessantesten Zeugnissen des Sohns von Thomas Mann. Sie stellen eine Fieberkurve des jeweiligen Gemütszustands ihres Verfassers dar, so sind bezeichnenderweise für das Jahr 1946 keine Tagebuchaufzeichnungen überliefert. Das letzte Lebensjahr Klaus Manns (1949) ist nur noch mittels knapper, stichwortartiger Eintragungen dokumentiert. Außer Betrachtungen zu Literatur, Kunst und Kultur finden sich auch Kommentare zum politischen Zeitgeschehen ab den 1930er Jahren. Im Exil wandelte sich Klaus Mann vom etwas dandyhaften Bohemien zum kämpferischen Hitlergegner und wurde zu einem der wichtigsten Exil-Publizisten wider Hitler, nicht zuletzt auch aufgrund seiner Zeitschriftengründungen ("Die Sammlung", "Decision"). Darüber hinaus wird der Leser Zeuge der libidinösen Verwicklungen des Autors, der zumeist den Umgang mit sozial unter ihm stehenden jungen Männern suchte; Lakonisch werden Treffen mit "Harold", "Hub" und anderen vermerkt. Vorzüglich ediert von den Herausgebern, sind die Tagebücher Klaus Manns ein reicher Fundus, nicht nur für Experten und Anhänger!