Read Alexander Zemlinsky: Biographie by Antony Beaumont Online

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Zu Beginn des 20 Jahrhunderts galt Alexander Zemlinsky im Wiener Musikleben als ganz gro e Hoffnung unter den jungen K nstlern 1871 geboren, machte er fr h als Komponist und Dirigent auf sich aufmerksam Auf den Durchbruch musste er erst einmal warten, obwohl ihn Gustav Mahler an die Hofoper engagiert hatte Er war Freund und Lehrer Arnold Sch nbergs, Operndirektor in Prag und sp ter Kapellmeister in Berlin Nach einem Zwischenspiel in Wien musste er 1938 nach New York emigrieren wo er 1942 starb.Der Dirigent Antony Beaumont zeichnet in seiner gro en Biographie das erste umfassende Bild dieser K nstlerexistenz zwischen zwei Epochen ein weiterer Mosaikstein in der Geschichte vom Wiener Aufbruch in die Moderne....

Title : Alexander Zemlinsky: Biographie
Author :
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ISBN : 9783552053533
ISBN13 : 978-3552053533
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Paul Zsolnay Verlag 19 September 2005
Number of Pages : 201 Pages
File Size : 870 KB
Status : Available For Download
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Alexander Zemlinsky: Biographie Reviews

  • - Joachim Wagner -
    2019-01-08 10:24

    Eine kurze Besprechung:Die Biographie Beaumonts über Alexander Zemlinksy ist über jegliche Kritik erhaben. Es mag in der Übersetzung (das englische Original kenne ich nicht) ein paar Fehler geben - und ob sich jede historische Begebenheit bis ins Detail so vollzogen hat, vermag ich nicht zu beurteilen.Aber dass dieses Buch mit unglaublichem Detailreichtum, Fachkenntnis - allein die musikalischen Offenbarungen über die Opern und einzelne andere Werke (z.B. das Lied "das bucklichte Männlein") sind voller tiefster Einsichten - den Leser in den Bann zieht ist unbestreitbar.Nicht nur Zemlinskys Leben, sein Wirken, was er aufführte und was ihm wichtig war werden liebevoll gezeigt, sondern auch das Wesen seiner Kompositionen samt dem geistigen Hintergrund beleuchtet. Den Kenner bereichert die Sicht und dem Neuling macht das umfangreiche Buch große Lust auf das Kennenlernen der Musik!Unbedingt Kaufempfehlung!- - - - -Über ein Feedback (Kommentare) zu meinen Bemühungen des Rezensierens würde ich mich freuen! Lesen Sie gern auch andere meiner weit über 200 Klassik-Besprechungen mit Schwerpunkt "romantische Orchestermusik" (viel Bruckner und Mahler), "wenig bekannte nationale Komponisten" (z.B. aus Skandinavien), "historische Aufnahmen" und immer wieder Interpretationsvergleiche und für den Kenner bzw. Interessierten meist Anmerkungen zum Remastering!

  • Caliban
    2019-01-03 13:39

    Der beckmesserischen Kritik an der Übersetzung muss ich als Leser beider Werke (Original und Übersetzung) widersprechen. Mir ist nicht erinnerlich, dass der deutsche Übersetzer Zemlinsky als Schüler Schönbergs bezeichnet hätte, sondern höchstens auf das Urteil Alma Mahler-W. hinwies, Zemlinsky sei zum Schüler Schönbergs geworden. Auch die übrigen Monita sind schlicht unbegründet: Die Stellung Zemlinskys an der Kroll-Oper unter der Direktion Klemperers wird klar und fehlerfrei dargestellt. Dies gilt auch für Emigrationslage. Man wundert sich gelegentlich, aus welchen Motiven heraus und mit welcher Vorgehensweise eine so ungerechte Kritik entstehen kann. Sie sollte keinen Leser vom Kauf des Werkes abschrecken, weil dieses gegenüber der englischen Vorlage sogar noch leicht aktualisiert ist.Biographisches und Werkanalyse gehen hier so gekommt Hand in Hand, wie sonst kaum irgendwo.

  • Herbert Fischer
    2019-01-11 08:45

    Das ungemein detail- und kenntnisreiche Buch ist ein Schmuckstück für jede Bibliothek, und ich entschuldige mich fast dafür, daß es mir so lange entgangen ist. Es liest sich erfrischend und abwechslungsreich, da der Autor die sture Zeitlinie einer simplen Lebensnacherzählung regelmäßig durchbricht, um ausführlich Werke oder Gruppen von Werken zu analysieren, und zwar in einer Tiefe, die so manchen musikalischen Laien (wie mich) an die Verständnisgrenzen führen wird. Aber das ist selbstverständlich kein Mangel, sondern ein Ansporn.Die Übersetzung mag Fehler haben, ein (allerdings relativ belangloser) wird sicher vielen ins Auge fallen, dafür verspricht der Autor, daß man, sachlich gesehen, sogar ein "besseres" Werk als die Erstausgabe in Händen hält, da in der deutschen Übersetzung bereits viele Hinweise von Lesern und einige sachliche Korrekturen eingearbeitet werde konnten.

  • Stadtinitiative Wien -. Konzerte
    2019-01-05 10:32

    Im Werbetext zu diesem Buch heißt es:"Dem Schatten Gustav Mahlers...war nicht zu entkommen." Falsch. Es war niemals Zemlinskys Ziel, Mahlers Schatten zu"entkommen". Vielmehr setzte er sich zeitlebens für dessen Musikbedingungslos ein."Er war...Schüler Arnold Schönbergs". Falsch. Zemlinsky war Schönbergs Lehrer."[Er war...] Operndirektor... in Berlin". Falsch. In Berlin ist Zemlinsky nie Operndirektor gewesen. An derKrolloper, wo Klemperer sein Vorgesetzter war, wirkte er ab 1927 alsErster Kapellmeister."...mußte er 1938 nach New York emigrieren": Falsch. Als Vierteljude hätte Zemlinsky -- wie sein Neffe, GeorgSchönberg -- prinzipiell in Wien bleiben dürfen. Das Exil wählte erfreiwillig.Vier grobe Sachfehler in acht Sätzen (dazu im vorletzten Satz noch einKommafehler!). Dieser Werbetext des Verlags Paul Zsolnay gewährt demLeser einen leider allzu treffsicheren Vorgeschmack von dieserNeuerscheinung. Das Buch selbst -- erschienen 2000 bei Faber and Faber,London -- ist bekanntlich ein Meisterwerk: Beaumont kennt sich wie keinanderer aus und versteht es, selbst die kompliziertesten Zusammenhängezwingend und überzeugend zu erläutern. Aber die Übersetzung? Sprachlichklobig und unschön, außerdem wimmelt sie von den hanebüchensten Fehlern.