Read Henrik Ibsen: Zur Bühnengeschichte seiner «Gespenster» (Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes) by Marc Boettcher Online

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Zum Jubil umsjahr der Freien Volksb hne 1889 1989 wird in dieser b hnengeschichtlichen Untersuchung ein Bogen von der Urauff hrung, ber die Er ffnungsvorstellung des Vereins bis hin zu aktuellen Inszenierungen im AIDS Zeitalter gespannt Weitere Schwerpunkte dieser Chronik, der eine ausf hrliche Einf hrung in die Dramaturgie der Gespenster vorangeht, sind u.a der jahrelange Zensurstreit, Max Reinhardts Er ffnung seiner Kammerspiele und die Ibsen Rezeption im Dritten Reich Dem Autor ist es gelungen, neue Informationen zu erhalten und Erkenntnisse zu verarbeiten, die bis heute noch in keiner Weise Eingang in die Ibsen Literatur gefunden haben....

Title : Henrik Ibsen: Zur Bühnengeschichte seiner «Gespenster» (Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes)
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ISBN : 3631421664
ISBN13 : 978-3631421666
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften 1 Oktober 1989
Number of Pages : 228 Seiten
File Size : 561 KB
Status : Available For Download
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Henrik Ibsen: Zur Bühnengeschichte seiner «Gespenster» (Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes) Reviews

  • None
    2018-12-31 20:44

    Angesichts veränderter Realitäten erhält das von Ibsen 1881 geschriebene Schauspiel verblüffende Aktualität: Es gibt kein richtigeres Stück über AIDS als "Gespenster" (Einar Schleef). Der gesellschaftskritische Ansatz des Stücks, in dessen Mittelpunkt u.a. die Krankengeschichte eines jungen Mannes steht, lässt sich in seiner konkreten (norwegischen) Fassung übertragen auf allgemeingültige Zusammenhänge, die auch heute noch unsere Wirklichkeit ausmachen. Der dramatische Ausdruckswille behält seine lebendige und konfliktreiche Wirksamkeit.Das Herzstück des Ibsenbuches bildet die spannend zu lesende und gewissenhafte Aufzeichnung der Bühnengeschichte des Familiendramas von seinen Anfängen (z. B. der Welturaufführung der Originalfassung am 20. Mai 1882 vor skandinavischen Einwanderern in Chicago) über Zensurverbote, - kontroversen und -aufhebungen bis zur Eröffnungsvorstellung der "Freien Bühne" am 29. September 1889 in Berlin, der Eröffnung der "Berliner Kammerspiele" unter Leitung von Max Reinhardt (mit Bühnenbildentwürfen von Edvard Munch) am 8. November 1906 sowie einem vorübergehenden Desinteresse an Ibsen und seinen Stücken bis in die Nachkriegszeit, wo erneut regelmäßige Aufführungen erst in den 50er und 60er Jahren wieder stattfanden. Von einer Wiederentdeckung Ibsens, sowohl auf der Bühne als auch in der "philologischen Forschung" kann ab der siebenstündigen Peer-Gynt-Inszenierung von Peter Stein an der Berliner "Schaubühne" (1970/71) gesprochen werden.Die vorliegende dramaturgische Arbeit von Marc Boettcher wird unerlässlich für denjenigen, der das "Gespenster"-Werk und Wirken differenziert und umfassend betrachten will. Im Anhang des Buches befinden sich Zensurakten, Kritiken, Bilder und andere Materialien, die den bemerkenswerten Einblick in die Bühnengeschichte sinnig veranschaulichen. Ibsen schrieb an seinen Verleger: "Meinem Buch gehört die Zukunft." In der Tat.