Read Maria von Wedemeyer - Bonhoeffers Verlobte: Ein Lebensbild by Wolfgang Seehaber Online

maria-von-wedemeyer-bonhoeffers-verlobte-ein-lebensbild

Der Theologe, Autor und fr here Spiegel Journalist Wolfgang Seehaber besch ftigt sich seit seinem Studium intensiv mit Dietrich Bonhoeffer und seit einigen Jahren auch immer mehr mit Maria von Wedemeyer, der Verlobten von Bonhoeffer Seine feine, respektvolle und geradezu freundschaftliche Ann herung an diese beiden die Historie pr genden Pers nlichkeiten lie ein wunderbares Lebensbild Maria von Wedemeyers entstehen Der Autor schreibt ber sein eigenes Werk Dies ist eine gr ndliche und umfassende Untersuchung zur Person Maria von Wedemeyers, die in den letzten Lebensjahren des Theologen einen gro en Einfluss auf sein Dasein, sein Denken und F hlen ausge bt hat und f r ihn der wichtigste Mensch berhaupt wurde Seehaber besch ftigt sich ausf hrlich mit den Orten und Menschen, die Bonhoeffers Braut gepr gt haben, geht den religi sen Einfl ssen nach, die sich auf sie ausgewirkt haben, zeichnet den Weg der Verlobung nach und schildert das Leben dieser spannenden Frau nach dem Krieg....

Title : Maria von Wedemeyer - Bonhoeffers Verlobte: Ein Lebensbild
Author :
Rating :
ISBN : 3765511951
ISBN13 : 978-3765511950
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Brunnen 1 April 2012
Number of Pages : 107 Pages
File Size : 867 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Maria von Wedemeyer - Bonhoeffers Verlobte: Ein Lebensbild Reviews

  • Brennabor
    2019-02-06 02:51

    Über Dietrich Bonhoeffer sind schon unzählige Bücher geschrieben und veröffentlicht worden. Doch dieses gibt mehr persönliches von Bonhoeffer preis, als es andere vermögen, hier wird er als Mensch gezeigt. Danke an den Autoren.

  • matheelfe
    2019-01-27 04:54

    Der Autor zeichnet in dem Roman ein umfassendes und vielschichtiges Bild von Maria Frederike von Wedemeyer. Er beschränkt sich nicht auf ihre Jahre als Bonhoeffers Verlobte, auch wenn diese Zeit im Roman einen breiten Raum einnimmt.Maria stammt von dem Rittergut Pälzig in der Neumark. Der Autor zeigt ihre Wurzeln auf. Sowohl die mütterliche, als auch die väterliche Linie wird kurz umrissen. Deutlich arbeitet er die Unterschiede zwischen dem Familienleben, wie es Maria kannte, und dem bürgerlichen Haushalt der Bonhoeffers heraus. Im Hause von Wedemeyer wurden Gefühle offen gezeigt. Das tägliche Leben war geprägt vom christlichen Glauben.Umfassend dargestellt wird die Zeit, in der die lebenslustige junge Frau auf den ernsten Prediger traf. Hier verwendet der Autor vielfältige Originaldokumente. Anhand von Briefen wird die Zeit lebendig. Dabei ist die Darstellung sehr realistisch. Jegliche Verklärung wird vermieden. Es gab nicht nur Liebe und Vertrauen. Auch Zeiten der Krise und des Zweifels gehörten dazu. Die Einflüsse von Verwandten und Bekannten insbesondere auf Maria waren nicht immer hilfreich.Maria war eine selbstbewusste und intelligente junge Dame, die nicht bereit war, sich verbiegen zu lassen. Es ist berührend zu lesen, wie behutsam die Liebenden miteinander umgingen. Natürlich sind die theologischen Betrachtungen Bonhoeffers ebenfalls Gegenstand des Buches. Insbesondere auf seine Ansichten zur Stellung der Frau wird vergleichend eingegangen.Marias Leben nach dem Krieg bis zu ihrem Tod wird nur in wesentlichen Etappen dargestellt. Hier fehlen Dokumente, die Einblick in ihr Innenleben geben. Da der Autor Wert darauf gelegt hat, nahe an der Wirklichkeit zu bleiben und keine Spekulationen zuzulassen, muss dieser Lebensabschnitt zwangsläufig wesentlich kürzer sein.Der Schriftstil passt zum Genre einer Biografie. Die meist sachliche Sprache der Handlung ist geschickt mit den gefühlsbetonten und inhaltsreichen Zitaten der Briefe und Tagebucheinträge kombiniert.Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autor hat mich mitgenommen in das Leben der Maria von Wedemeyer. Er hat sie als eigenständige Frau dargestellt, die mit Dietrich Bonhoeffer auf Augenhöhe diskutiert hat und wesentliche Einflüsse auf seine theologischen Schriften aus der Haftzeit hatte. Auf fast unauffällige Weise macht der Autor deutlich, wie die Liebe Bonhoeffer verändert hat.

  • Christian Döring
    2019-02-05 00:07

    Bei aller Vatersehnsucht hat sie doch ihren Prinz gefunden."Keine Biographie im herkömmlichen Sinne soll hier entstehen, kein Stück wissenschaftlicher Geschichtsschreibung. Eine persönliche Annäherung an diese beeindruckende Frau in verschiedenen Lebensphasen möchte es sein ..." diesen Anspruch erhebt Wolfgang Seehaber an sein Buch, geworden ist es weit mehr als dies.Zum einen ist es für mich die Bekanntschaft mit einer Frau, die den berühmten Bonhoeffer auf Augenhöhe trifft und dies bei einem Altersunterschied von 18 Jahren. Leider müssen die 384 Buchseiten so ganz ohne ein Foto auskommen. Der Autor muss eine riesige Fleißarbeit bewältigt haben und Briefe von Maria von Wedemeyer und Dietrich Bonhoeffer gelesen und gesichtet haben. Oft lässt Seehaber die Briefe für sich allein sprechen und gibt damit seinem Werk noch mehr Authentizität.Zum zweiten ist für mich in diesem Buch ein neuer mir unbekannter Bonhoeffer aufgetreten. Von seinem Frauenbild war ich äußerst überrascht, auch davon welch komische Züge dieses Frauenbild in seinem Predigerseminar annehmen konnte.Zum dritten fügt Wolfgang Seehaber sein erzähltes Lebensbild der Maria von Wedemeyer in die historisch politisch wie auch kirchlich spannende Zeit sehr gut ein. Viele bekannte Namen tauchen auf, von der Berneuchener Bewegung hatte ich bislang noch nichts gehört.Dieses Buch wird schon in wenigen Jahren nach einer zweiten und dritten Auflage schreien. Dann sollten wenige Dopplungen, wie der des öfteren auftauchende Hinweis, dass Maria von Wedemeyer später zwei mal verheiratet war, verschwunden sein. Ebenso die zahlreichen in Klammern stehenden nervenden Bemerkungen (siehe oben) oder (ich komme darauf zurück).Maria von Wedemeyer wird oft nachgesagt, dass sie zu Dietrich Bonhoeffer ungefragt "JA" gesagt habe, weil gerade ihr innig geliebter Vater im Krieg gefallen war und sie Dietrich mehr als Vaterersatz ansah. Seehaber geht diesem Vorwurf mit sehr viel Akribie nach und findet dann die Quelle in der Maria davon spricht wie sie ihren Prinz gefunden hat. Aus dem Kontext geht hervor, dass doch mehr als nur Vatersehnsucht in der Beziehung eine Rolle spielte.Wolfgang Seehaber ist dafür zu danken, dass er Maria von Wedemeyer ein längst fälliges Denkmal gesetzt hat!