Read Was ist schön?: Ästhetik und Erkenntnis by Gábor Paál Online

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sthetisches Erleben beruht auf zwei Komponenten Relativ gr ndlich erforscht ist die elementare sthetik, die sich mit der affektiven Reaktion auf elementare sinnliche Reize besch ftigt Hierzu gibt es zahlreiche experimentelle Studien, von der Psychoakustik bis zur Farbpsychologie Alle h heren sthetischen Erfahrungen sind Gegenstand einer sthetik der Erkenntnis Die Erkenntnis sthetik geht der Frage nach, welche Eigenschaften die sthetische Qualit t von Erkenntnissen und Lernvorg ngen bestimmen Welche Erkenntnisse sind sch n Und wann ist das Gewinnen von Erkenntnissen sch n F r eine angemessene Antwort m ssen verschiedene Ebenen sthetischen Erlebens scharf unterschieden werden, was in der bisherigen Literatur nicht oder nur unzureichend geschah Motiviert durch verschiedene Ans tze von der Philosophie Gregory Batesons bis zur Hirnforschung entsteht auf diese Weise sogar eine neue, systemische Theorie der sthetik in ihrer Gesamtheit Auch die Sch nheit der Wissenschaft erscheint vor diesem Hintergrund in einem neuen Licht....

Title : Was ist schön?: Ästhetik und Erkenntnis
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ISBN : 3826024257
ISBN13 : 978-3826024252
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : K nigshausen u Neumann Auflage 1 1 Juli 2003
Number of Pages : 232 Seiten
File Size : 693 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Was ist schön?: Ästhetik und Erkenntnis Reviews

  • Dr. Dr. Georg Ballod
    2019-03-09 15:09

    Gábor Paáls Buch ist sehr anregend für Leser, die Freude an Grenzüberschreitungen auf den Wissenschaftsfeldern haben. Das Buch erfordert keine philosophischen oder fachwissenschaftlichen Vorkenntnisse. Hier wird kein „Schnellschuss" angeboten, sondern fundiert erarbeitete Thesen.Mein positives Urteil wird durch folgende Bemerkungen erhellt:„Wenn immer beklagt wird, dass das Interesse der jüngeren Generation insbesondere an den Naturwissenschaften nachlässt, so könnte eine Chance darin bestehen, realphilosophische Themen wesentlich stärker als bisher zu nutzen, um ein Verständnis für wissenschaftliche Zusammenhänge und wissenschaftliches Denken zu vermitteln.""(S. 213)Zur Erarbeitung einer ganz persönlichen „Denklandschaft" ein Beispiel für individuelle Lernerfahrung: „Mit der Idee des Foucaultschen Pendels wurde ich vertraut, als ich im Segelurlaub das gleichnamige Buch von Umberto Eco gelesen habe. Als ich mich näher damit beschäftigt habe, hab e ich auch das Prinzip der Coriolis-Kraft kapiert, und warum die Luft in Tiefdruckgebieten auf den Wetterkarten immer gegen den Uhrzeigersinn strömt - das ist beim Segeln ja auch wichtig. Überhaupt: Wetterkunde, ein Gebiet, das mich von diesem Moment an zu fesseln begann ..." (S. 143f.)„Hobbyforscher sind lebende Beispiele dafür, wohin uns unsere Neugier führen kann, wenn sie nicht von extrinsischen Motiven geleitet ist; wenn keine Karriere auf dem Spiel steht, und wenn keine Institution, kein Lehrplan und kein Forschungsauftrag festlegt, wofür man sich gefälligst zu interessieren hat." (S. 145)Ist es nicht merkwürdig, dass sich unsere Kinder verhalten wie Wissenschaftler, ganz in eine Aufgabe versunken, engagiert, neugierig und unbefangen? Aber sobald unsere „Erziehung/Pädagogik" wirksam wird mit „Schau mal, wie Mama das macht!" oder „Was werden die Nachbarn sagen?" werden sie passiv, angepasst und leben lieber „aus zweiter Hand" - mit Handy und MTV.Was ist schön? Ist es für Leser nicht „schön", wenn „ ... Vertreter der dritten Kultur versuchen ... , ihre tiefsten Gedanken so auszudrücken, daß sie jedem intelligenten Leser zugänglich sind". (S. 212)?