Read Der Gott, den keiner kennt: Ein Kommentar zur Summa Contra Gentiles von Thomas von Aquin (Kapitel 1-34) by Johannes Roger Hanses Online

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Der heilige Thomas von Aquin bekleidet sowohl als Person, als auch mit seiner Lehre in der katholischen Tradition einen besonderen Rang Papst Leo XIII w nscht in seiner Enzyklika Aeterni Patris, die Theologen m gen die Weisheit des heiligen Thomas wiederherstellen und m glichst weit verbreiten Pius XI verfasst zum Jubeljahr der Heiligsprechung des Aquinaten eine Enzyklika, in der zu lesen steht, es sei w nschenswert, wenn alle Dozenten dahin gelangten, den Lehrer von Aquin durch lange und vielfache Besch ftigung mit seinen Schriften lieb zu gewinnen Ganz in diesem Sinn ordnet der 1983 neu verfasste Kodex des Kirchenrechts an, die Auszubildenden f r das priesterliche Amt m gen vor allem unter Anleitung des hl Thomas als Lehrer die Heilsgeheimnisse tiefer zu durchdringen suchen Schlie lich macht auch das zweite vatikanische Konzil den heiligen Thomas verbindlich Dennoch ist es, wie selbst Karl Rahner bedauerte, um den heiligen Thomas unheimlich still geworden Das mag auch daran liegen, dass der Aquinate in Latein schrieb und auch sonst nicht gleich f r alle zug nglich ist Das vorliegende Buch m chte einige seiner Gedanken in einfacher Sprache vorstellen....

Title : Der Gott, den keiner kennt: Ein Kommentar zur Summa Contra Gentiles von Thomas von Aquin (Kapitel 1-34)
Author :
Rating :
ISBN : 3841771009
ISBN13 : 978-3841771001
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : BloggingBooks 19 Februar 2013
Number of Pages : 136 Seiten
File Size : 676 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Gott, den keiner kennt: Ein Kommentar zur Summa Contra Gentiles von Thomas von Aquin (Kapitel 1-34) Reviews

  • Hanniel
    2019-04-21 14:16

    Ich dachte es mir doch: Blogger können interessant schreiben. Auch wenn der Text direkt übernommen wurde und einige Kommas falsch gesetzt und etliche Schreibfehler auszumachen sind. Man hätte sich aber auch nichts anderes vorgestellt, nachdem man die ersten Beiträge gelesen hat. Da schreibt ein Theologe und Thomas-Kenner frühmorgens vor der Arbeit. Dass ihm Thomas vertraut ist, fällt einem sofort durch den Schreibstil auf. Logik und Analogik sind thomasianisch bis ins Mark. Aber auch die Demut und Klarheit. Da setzt sich jemand kein eigenes schriftstellerisches Denkmal, sondern gibt sich mit Herzblut in die Sache – die Welt aus Sicht des christlichen Glaubens zu betrachten – hinein. Dafür weggelassen ist die ermüdende Netiquette der Political Correctness wie etwa der abgedroschene Satz, dass alle Religionen gleich seien.Es fällt mir entsprechend leicht, als reformatorischer Blogger den Beiträgen des Katholiken zu folgen. Marienverehrung, den Zusammenhang von Glauben und Werken, die Mystik etc. lassen wir einmal beiseite. Hier bestehen klare Differenzen. Zuweilen vergass ich beinahe, dass dieses Buch ein Kommentar zu Thomas von Aquins „Summe gegen die Heiden“ war. Dieses habe ich bisher noch nicht gelesen, weil ich die andere Summe (der Theologie) noch nicht durch habe.Etwas abrupt war es manchmal. Man hätte sich gewünscht, der Gedanke würde noch fortgeführt. Am Anfang und am Schluss wäre Ausblick und Zusammenfassung hilfreich gewesen (vielleicht in der zweiten Auflage?) Dafür gefielen mir die zahlreichen Analogien und Vergleiche, die sorgfältigen und zugleich einfachen Begriffsbestimmungen. Oder einfach die Weisheit. „Ein Mann, der viel Geld hat, der kann einer sein, der aufs Ganze gesehen fast nichts hat.“ „Wir sagen viel, und viel von dem, was wir sagen, das sagen wir nicht, weil wir etwas zu sagen hätten.“ „Es geht immer logisch zu, und jede wirkliche Freude läuft sozusagen erst mal über die vernünftige Erkenntnis.“ „Wer gar nicht mit Gott rechnet, braucht nicht über göttliche Eigenschaften zu sprechen.“Es wäre töricht, ein Wissen abzulehnen aufgrund der Möglichkeit, dass man es nicht verstehen würde. Ebenso falsch wäre es, ein Buch zur Seite zu lassen, nur weil es nicht so schnittig und spätmodern daherkommt. Wer Keith K. Chesterton kennt, kommt zum Schluss: Hier schwingt etwas von dessen Humor, Bescheidenheit und Wortgewalt mit. Und nicht zu vergessen: Etwas von der Freude und Selbstverständlichkeit im persönlich-unendlichen Gott eine sichere Ausgangs- und Alltagsbasis auch im 21. Jahrhundert gefunden zu haben.

  • Paskoc
    2019-05-13 15:26

    Es ist doch schade, dass niemand hergeht und die Summa komplett übersetzt.Das würde ich – und sicher auch ein paar andere – dann hoch anerkennen. Statt dessen geht Herr Roger Hanses her, wie es auch andere taten, einen weiteren Kommentar zur Summa zu verfassen. Ich weiß schon, heute sind die Kommentare für die Verfasser und die nichtgläubigen aber wissenschaftlich eingepflegten Leute wichtiger als der eigentliche Text, und vielleicht wage ich mich da auch zu weit vor, aber für mich sind die Texte der Heiligen Kirchenlehrer der Kirche, auch wenn Sie ins Deutsche übersetzt werden immer noch gut verständlich auch ohne Kommentar. Vielteich es es für den Herrn Hanses eine Motivationshilfe, wenn er es zu einer Gesamtübersetzung der Summa schafft. Das wäre dann auch öffentlich ein "deutschsprachiger Meilenstein".