Read Die großen Reden der Indianer (marixwissen) by Lenelotte Möller Online

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Die in diesem Band pr sentierten Reden von Indianerh uptlingen wurden in der Regel unter Beteiligung von Vertretern der darin kritisierten europ ischen bzw US amerikanischen Eroberer berliefert Dabei wurden sie, obgleich man die rhetorischen F higkeiten der amerikanischen Ureinwohner keineswegs untersch tzen darf, gewiss auch sprachlich berarbeitet und ver ndert Versammelt sind hier eindrucksvolle Zeugnisse des Widerstandes gegen die oft ersch tternde Missachtung gerade der Grundrechte, die die Auswanderer in der Neuen Welt f r sich gewinnen wollten und die die amerikanische Unabh ngigkeitserkl rung selbst festschreibt Die vorgetragenen Argumente sind oft berraschend und erfrischend, zeugen aber gleichzeitig von gr ndlicher Reflexion und einer gewissenhaften Abw gung der einzelnen Aussagen....

Title : Die großen Reden der Indianer (marixwissen)
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ISBN : 3865399622
ISBN13 : 978-3865399625
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus R merweg Auflage 2 25 Januar 2016
Number of Pages : 505 Pages
File Size : 567 KB
Status : Available For Download
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Die großen Reden der Indianer (marixwissen) Reviews

  • Bruno
    2018-11-02 14:47

    Schönes Buch über bemerkenswerte Menschen, deren Worte wichtiger sind denn je!!! Ein widerhall von echter Menschlichkeit! Sollte wirklich jeder lesen.

  • Amazon Kunde
    2018-10-23 19:41

    Ausdrucksweise der Naturvölker sollte man mehr beherzigen. Es sit schon verwunderlich wie diese einfache Denkweise der Indianer manche Dinge exakt auf den Punkt gebracht haben

  • Jooes
    2018-11-08 19:10

    Berührende Reden. Aus der Maiskultur die der Getreidekultur der Europäer unterlegen war.  ... erklärt es rückblickend sehr deutlich, was sich dabei abspielte. Nur die Reiskultur und der islam konnte dem Eroberungswettbewerb der Europäer widerstehen.

  • Milchbar9
    2018-10-15 19:09

    Brandschatzen, unterwerfen, ausplündern - es ist seit Jahrhunderten wohl das einzige Spiel, welches der Mensch bis zur Neige beherrscht. Ohne Rücksicht auf Traditionen werden andere versklavt und den Interessen einer weltweiten Gier geopfert. Die Antworten der Indianer waren klar und eindeutig:Acuera sagte um 1540:"Schimpf und Schande über den, der sich unter das Joch eines anderen beugt, wenn er frei sein kann. ...Nur so weiter, ihr Räuber und Betrüger. Wir werden euch behandeln, wie ihr es verdient."Immer wieder wurden von Indianern Hinweise darauf gegeben, friedlich zu verhandeln, für alle Seiten eine günstige Situation zu schaffen, leider vergebens. Interessant sind die Hinweise darauf, wie sehr man im Überfluss mit Natur und den Tieren lebte, in völligem Unverständnis für die Rodung und Ausbeutung der Natur durch die Eindringlinge. "Ihre Kühe und Pferde fressen die Weide auf, und ihre Schweine zerstören unsere Muschelbänke, bis wir am Ende hungers sterben." (Miantinomo)Bevor die Bleichgesichter kamen, war Frieden, man kannte weder Reichtum noch Mangel noch Unterdrückung - die Natur hatte genügend zu bieten. Jedes Jahr aber werden die Eindringlinge gieriger, fordernder, unterdrückerischer und anmaßender. Nach anfänglicher Kooperation werden Allianzen geschmiedet und man ist bereit gegen die Eindringlinge zu kämpfen. Mit dem bekannten Ausgang. Die Reden zum Ende dieses Buches hin werden immer depressiver und düsterer.Den eigenen Untergang im Blick richtet Si'ahl das Wort an die Besatzer: "Aber warum beklage ich eigentlich den vorzeitigen Untergang meines Volkes? Stamm folgt auf Stamm und Nation auf Nation, wie die Wellen des Meeres einander folgen. So ist die Ordnung der Natur, und jedes Bedauern ist sinnlos.Die Zeit eures Verfalls mag jetzt noch fern sein, aber auch sie wird kommen; denn der weiße Mann, dessen Gott mit ihm umging und mit ihm sprach wie ein Freund mit dem anderen, ist nicht ausgenommen vom allgemeinen Schicksal. Vielleicht sind wir schließlich doch Brüder. Wir werden sehen."