Read Römische Geschichte: Vom Beginn bis zum Untergang by Helmut Werner Online

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Die Gr e des r mischen Reiches war immens Von Schottland bis zum Zweistromland, vom Saum der Sahara bis zur Donau erstreckte sich Roms Herrschaft Dieses gewaltige Gebiet zu regieren, war die Herausforderung gewesen, an der die Republik letztlich gescheitert war Leopold von Ranke beschreibt in seinem monumentalen Werk den Aufstieg des r mischen Reiches bis zum Niedergang.Diese Auswahlausgabe beinhaltet die zentralen Passagen zur r mischen Geschichte aus Rankes vierb ndigen Werk Weltgeschichte....

Title : Römische Geschichte: Vom Beginn bis zum Untergang
Author :
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ISBN : 3868201300
ISBN13 : 978-3868201307
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Nikol 1 Mai 2012
Number of Pages : 568 Pages
File Size : 895 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Römische Geschichte: Vom Beginn bis zum Untergang Reviews

  • DieGans47
    2019-02-22 21:34

    Gelesen aus heutiger Sicht ist Leopold von Rankes Werk (bzw. der in diesem Buch abgedruckte Zeitbereich) ein gutes Beispiel, wie in vergangenen Jahrhunderten Geschichte betrieben wurde. Eine Fülle von Informationen wird im damals üblichen, heute oft antiquiert wirkenden Deutsch, dem Leser geboten. Allein die Namen, die Ranke nennt, können ganze Bibliotheken füllen! Woher er die vielen Kleinigkeiten kennt bleibt dem Leser allerdings verborgen. Seinerzeit war die genaue Quellenangabe noch nicht üblich. Fußnoten gibt es auch nicht; allerdings können diese in modernen Werken nerven, wenn sie mehr Platz als der Seitentext einnehmen. Scherzhaft würde ich sagen, dass Ranke sogar gewusst hätte, was Hannibal während seiner Alpenüberquerung gegessen hat.Insofern erinnert mich sein Werk an erfundene Geschichten wie beispielsweise die "Sternstunden der Menschheit" von Stefan Zweig, die an Hand von tatsächlichen historischen Ereignissen reine Fiktionen des Autors ohne wissenschaftliche Grundlage enthalten und daher wertlos sind.Für mich ergibt sich aber ein Widerspruch zwischen der im Vorwort angeführten Objektivität und dem tatsächlichen Inhalt. Ranke versucht zwar, emotionslos die Abläufe zu schildern. Es klingt aber schon seltsam, wenn er Freud und Leid direkt vermengt. So etwa, wenn er anmerkt, wie schmerzhaft es für einen Kaiser war, wenn er "leider" sogar seine Söhne und die nächsten Verwandten umbringen musste!Überhaupt hat Ranke eine Vorliebe für die gerade Herrschenden. Ob das mit der Zeit zusammenhängt, in der er lebte? Seine Kaiser konnten noch so viele Mitmenschen umbringen (lassen): für Ranke notwendige Maßnahmen um den Staat zusammenzuhalten. Rom führte jeden Tag irgendeinen Krieg; für Ranke entweder eine voreilende Verteidigungsmaßnahme (Erstschlag!) oder notwendig, um das römische Reich zu erhalten, stabilisieren bzw. zu erweitern. Ein Emporkömmling versucht, die Macht an sich zu reißen? So muss er zum Wohle Roms vernichtet werden! Wenn ihm sein Versuch allerdings gelingt, dann wird er wohlwollend weiter beschrieben.Nicht sehr einverstanden bin ich mit seinen Schlusskapiteln. Die Vernichtung des alten Götterglaubens und die Übernahme der Gewalten durch die Christen beschreibt Ranke ausschließlich aus unkritischer und vornehmlich katholischer Sicht. So gibt es für ihn zwar schon Arianer - so wie andere Gruppierungen - aber sie sind nur unwichtige Nebendarsteller. Die Umbruchsvorgänge, um nicht zu sagen Intrigen, im 4.Jahrhundert rund um Ambrosius (zum Beispiel der Kampf um den Viktorialatar mit Verleumdungen gegen Symmachus!) , Hieronymus und dann Augustinus, die der christlichen (bei Ranke wie schon erwähnt ausschließlich siegreich bleibenden katholischen) Kirche den Vorrang brachten und zur Vernichtung der sogenannten Heiden führten, sind sehr einseitig dargestellt. Auch das ein Tribut an die einflussreiche Kirche zu Lebzeiten Rankes?Wie das römische Reich zerfällt Rankes Darstellung gegen Ende in einzelne Herrscherpersönlichkeiten und Länder. Bereits die Aufteilung in West- und Ostrom geht im Zuge der vielen Schilderungen eher unter. Auch der Schluss des Buches erscheint relativ willkürlich. Vielleicht liegt es aber an der Auswahl des Herausgebers?Insgesamt habe ich das dicke Werk (720 engbedruckte Seiten) gerne gelesen. Dem Lektor sind leider ein paar Fehler entgangen, was aber den Gesamteindruck nicht schmälert. Studenten der Geschichte würde ich allerdings andere Werke vorrangig empfehlen, zum Beispiel Alföldys hervorragende  oder Ingomar Weilers .