Read Israels Invasion in Gaza (Nautilus Flugschrift) by Norman G. Finkelstein Online

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Norman G Finkelstein schildert und analysiert die israelische Gaza Invasion von 2008 2009, bei der rund 1.400 Pal stinenser und 13 Israelis get tet wurden Dabei l sst er Vertreter und Verteidiger Israels ausgiebig zu Wort kommen, nur um ihre Argumente umso eindrucksvoller zu zerpfl cken Er tut dies etwa unter Berufung auf den Goldstone Bericht und Amnesty International, zieht aber auch Aussagen israelischer Soldaten heran Oft genug entlarven sich die israelischen Amtstr ger selbst So prahlte Au enministerin Zipi Livni Die Israelis haben sich bei der j ngsten Operation wie richtige Hooligans aufgef hrt, so wie ich es mir ausbedungen hatte Was wollte Israel damit bezwecken Finkelstein dokumentiert das Geschehen mit der Akribie, f r die er ber hmtber chtigt ist, und analysiert es mit der ihm eigenen Sch rfe Da das Blutvergie en in Gaza das Weltgewissen wachger ttelt hat, ist Finkelstein zuversichtlich, dass die USA und Israel dazu gebracht werden k nnen, endlich Vernunft anzunehmen und zum Wohle von Pal stinensern und Israelis eine Konfliktl sung zuzulassen, die beiden Parteien gerecht wird....

Title : Israels Invasion in Gaza (Nautilus Flugschrift)
Author :
Rating :
ISBN : 3894017376
ISBN13 : 978-3894017378
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Edition Nautilus Auflage 1., Aufl 2 M rz 2011
Number of Pages : 224 Seiten
File Size : 673 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Israels Invasion in Gaza (Nautilus Flugschrift) Reviews

  • Jetzt bewerte ich auch mal
    2019-04-05 07:50

    Wer dieses Buch liest, wird sich endgültig von dem Gedanken verabschieden müssen, dass Israel alles getan hat, um die Tötung von Zivilisten sowie die Zerstörung der Infrastruktur zu vermeiden. Das Gegenteil ist der Fall. Und nicht, weil der Autor es einfach nur unbegründet oder unbelegt behauptet, sondern sogar Zitate von israelischen Soldaten, Führungspersönlichkeiten aus Militär und Politik und Sicherheitsstrategen heranzieht, die nachweislich dokumentieren, dass der Einsatz unverhältnismäßiger Gewalt absichtlich gewollt war.Israel hatte nach seiner Niederlage im Libanon erkannt, dass es nicht einmal ein paar tausende Hisbollahkämpfer besiegen konnte und befürchtete eine Totalverlust seiner Abschreckungsfähigkeit. Die einzige Lösung war die Umsetzung der Dahiya-Doktrin, die im Wesentlichen Staatsterrorismus in Reinkultur darstellt, da sie nicht mehr primär darauf abzielt, die Hisbollah (oder Hamas) zu bekämpfen, sondern deren Aktionen indirekt einzudämmen, in dem die Zivilbevölkerung terrorisiert wird, inklusive der nachhaltigen Zerstörung ziviler Infrastruktur. Wie man sehen kann mit 'Erfolg'. Die Hamas beteiligt sich kaum noch an Raketenabschüssen und die Hisbollah hielt sich während der Gaza-Invasion ebenfalls zurück.Das Buch selber ist flüssig geschrieben und hat eine hohe Wiederlesbarkeit sowie den Charakter eines Nachschlagewerks. Unzählige Quellen werden in mehr als 500 Fußnoten herangezogen und eignen sich zur eigenen Weiterrecherche. Ich hätte mir allerdings eine etwas transparentere Struktur gewünscht, sowie die Einteilung der Kapitel in Unterpunkten, damit man schneller Stellen wiederfinden kann. Trotzdem, wer sich noch nicht 100% sicher ist, ob ihn das Buch interessieren könnte, wird auf keinen Fall enttäuscht werden.

  • Z1406
    2019-03-22 23:59

    Es ist Norman Finkelstein wieder einmal gelungen, mit Zahlreichen, authentischen Quellen darauf hinzuweisen, dass die offizielle Berichterstattung eine bewusstmanipulierte Nachrichten sind. Jeder Leser hat in diesem Buch die Gelegenheit, die Quellen nach zu prüfen und, das ist das entscheidende in diesem Buch!

  • Kenan Güven
    2019-03-22 04:30

    ich habe das buch in 2 tagen durchgelesen! Klare kauf Empfehlung!sehr spannend und detaliert beschrieben. sollte in keiner samlung fehlen

  • JayJay
    2019-03-30 06:57

    Finkelsteins Analyse der Operation 'Gegossenes Blei' ist zunächst einmal eine minutiöse Darstellung von Vorgeschichte, Verlauf und Bewertung des Gaza-Massakers. Dabei knöpft er sich in erster Linie israelische und israelfreundliche Rechtfertigungen vor, um sie dann genüsslich als Ideologie zu entlarven. Dabei wird deutlich, dass vor allem das Argument, Israel hätte sich gegen die Raketenangriffe der 'radikal-islamischen' Hamas verteidigen müssen, einer näheren Prüfung nicht standhält. Denn die Raketenangriffe waren in dem der Invasion vorausgehenden, von Jimmy Carter vermittelten, etwa halbjährigen Waffenstillstand praktisch zum Erliegen gekommen. Es war - im Gegensatz zur landläufigen Meinung - Israel, das den Waffenstillstand in der Nacht zum 5. 11. 2008, als die Welt wegen der amerikanischen Präsidentenwahl abgelenkt war, brach. Darauf hat u. a. Carter in der Washington Post aufmerksam gemacht. Zweck der brutalen Kriegsführung gegen eine hilflose Zivilbevölkerung - allein die Zahl der 1400 Opfer auf palästinensischer Seite gegenüber nur etwa einem Dutzend israelischer Opfer spricht für sich - war es, die aufgrund der gescheiterten Libanon-Invasion 2006 gesunkene Abschreckungsfähigkeit Israels, sprich: die Furcht vor dem zionistischen Staat - 'Israels wichtigste Waffe' (Ariel Sharon) -, wiederherzustellen. Finkelstein zitiert hier israelische Stimmen, die diese Sicht zweifelsfrei belegen.Das zweite ausschlaggebende Motiv für den Gaza-Krieg war, so Finkelstein, die Abwehr der drohenden palästinensischen Friedens- bzw. Verhandlungsbereitschaft. Die Hamas, die sich an den Waffenstillstand gehalten und sich darüber hinaus wiederholt bereit erklärt hat, einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 zu akzeptieren - auch dies wird in unseren etablierten Medien weitgehend unterschlagen -, sollte als möglicher Verhandlungspartner ausgeschaltet werden, denn sonst hätte ja ein Frieden 'gedroht', der von Israel den Rückzug aus den besetzten Gebieten verlangt, wozu es offenkundig nicht bereit ist - wie man gerade in diesen Tagen von Netanyahus Besuch in den USA wieder feststellen kann -, denn in dessen Folge wird nicht zu Unrecht ein innerisraelischer Bürgerkrieg befürchtet.Wer dem Juden (!) Finkelstein - wie hardyhans - hier groteskerweise einen 'antisemitischen Impetus' unterstellt, beweist nur seine Hilflosigkeit gegenüber der brillanten, jeder empirischen Prüfung standhaltenden Untersuchung eines Autors, dem der Jude Raoul Hilberg, Begründer und Doyen der Holocaust-Forschung, schon am 9. 5. 2007 ("Democracy Now") "Scharfsinn und analytische Kraft" bescheinigte, die "ihm seinen Platz in der Geschichtsschreibung sichern ...Die Wahrheit wird am Ende triumphieren, und er wird unter denen sein, die Anlaß zum Triumph haben werden, auch wenn er dafür einen hohen Preis gezahlt hat."Und der israelische Historiker Avi Shlaim, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität von Oxford, eine der weltweit führenden Autoritäten des israelisch-arabischen Konflikts, hält Finkelstein "für einen sehr eindrucksvollen, sehr gelehrten und sorgfältigen Geisteswissenschaftler... einen seriösen, blendend informierten und schlagkräftigen Kritiker der israelischen Praktiken der Besatzung und der Vertreibung der Palästinenser."Soviel zur ahnungslosen Bemerkung von hardyhans: "Einer mit dem Namen und der Historie [Finkelsteins] darf wohl alles."Manche Leute weigern sich augenscheinlich aufzuwachen und zur Kenntnis zu nehmen, was für Verheerungen eine rückwärtsgewandte, chauvinistisch-kolonialistische Ideologie wie der Zionismus in der Realität Palästinas seit mittlerweile mehr als hundert Jahren nach sich zieht, wobei die Mitschuld Europas, insbesondere Deutschlands, an dem ganzen Wahnsinn - Stichwort: Antisemitismus und Holocaust (beides gab es im arabischen Raum nicht!) - außer Frage steht.