Read An der Grenze zur Einmaligkeit: Eine Mutter erzählt von ihrem Sohn mit Asperger-Autismus (Psychologie) by Christine Wintermeier Online

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Christine Wintermeier erz hlt von ihren Erfahrungen mit ihrem Sohn Marvin, der das Asperger Syndrom, eine Form von Autismus, hat Schon im Kleinkindalter f llt auf, dass Marvin anders ist als andere Kinder, zum Beispiel beim Spielen und beim Sprechen Er kann sehr schnell Wissen aufnehmen und abspeichern und ist fasziniert von Technik Aber seine k rperliche und seelische Belastbarkeit zeigt deutliche Grenzen Emotionale Verhaltensweisen und zwischenmenschliche Bereiche erschlie t er sich nicht einfach durch Intuition und Imitation, sondern muss sie durch Anweisung und berlegung erlernen.Die Fachleute und das soziale Umfeld beurteilen ihn h chst unterschiedlich Ihre Einsch tzungen reichen von hochbegabt bis an der Grenze zur geistigen Behinderung Schlie lich steht die Diagnose fest Asperger Syndrom.Durch das unerm dliche Engagement seiner Mutter und die F rderungen durch Montessori Kindergarten, Grundschule, weiterf hrende Schule, Sonderp dagogin, Autismus Ambulanz und Ergotherapie vollzieht sich bei Marvin jedoch eine faszinierende Entwicklung Er baut Freundschaften auf, wird jahrgangsbester Sch ler seiner Schule und studiert anschlie end an der Universit t Duisburg Essen Nano Engineering.Wie dies alles m glich war, zeigt dieses Buch, das dazu ermutigt, nach vorne zu schauen und um unser Gl ck zu k mpfen....

Title : An der Grenze zur Einmaligkeit: Eine Mutter erzählt von ihrem Sohn mit Asperger-Autismus (Psychologie)
Author :
Rating :
ISBN : 3929480484
ISBN13 : 978-3929480481
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Becker, Hartmut Auflage 2 1 April 2016
Number of Pages : 106 Seiten
File Size : 881 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

An der Grenze zur Einmaligkeit: Eine Mutter erzählt von ihrem Sohn mit Asperger-Autismus (Psychologie) Reviews

  • I.W.
    2019-04-18 15:14

    Ich habe dieses Buch in wenigen Stunden verschlungen und mit dieser Mutter mitgefühlt und mit ihr gelitten. Dass am Ende alles gut geworden ist, freut mich außerordentlich für Mutter und Sohn. Die Geschichte zeigt, dass es sich lohnt, zu seinem Kind zu stehen und für seine bestmögliche Entwicklung zu kämpfen - ganz egal, was andere sagen. Nicht mal so genannte Experten sind unfehlbar. Jedes Kind ist anders und ein Professor, der sich nur 15 Minuten Zeit nimmt, kann niemals soviel wissen, wie eine Mutter, die ihr Kind von Anfang an erlebt hat und die es liebt. Kann mich den anderen Lesern nur anschließen und möchte mich bei der Autorin bedanken. Sehr schön finde ich auch, dass die Schwester ein paar Worte sagt und die Klassenkameraden den Jungen schildern. Behinderte Kinder brauchen oft so viel Zuwendung, dass die Geschwister alleine zurecht kommen müssen. Es gibt sogar den Begriff "Schattenkinder" - doch das wäre Stoff für ein anderes Buch ...

  • Löwin
    2019-04-13 15:11

    Was für eine bewundernswerte, kluge und starke Mutter Christine Wintermeier ist! Was für einen liebenswerten, intelligenten und sensiblen Sohn sie hat!Das Buch ist wirklich extrem lesenswert, zeigt es doch, dass man seinem Bauchgefühl - auch entgegen sogenannter Expertenmeinung - folgen soll. Wie kann überhaupt irgendein Arzt, der das Asperger-Syndrom gar nicht kennt - über einen ihm unbekannten Menschen eine Diagnose stellen? Als würde man zum Hausarzt gehen und die Diagnose Lungenkrebs bekommen, weil dieser nun mal noch nie von einer Bronchitis gehört hat. Es war bitter und beängstigend, das zu lesen.Es gibt immer mehr Bücher von und über Asperger, dieses hier zeichnet sich durch große Warmherzigkeit und der bedingungslosen Mutterliebe zu ihrem Sohn aus; es zeigt den Weg Marvins von Geburt bis zum erfolgreichen Schulabschluss. Seine Mutter gibt ihn nie auf, kämpft sich überall durch um ihm zu helfen und ihn zu fördern und kommt oftmals an ihre Grenzen. Ich war beim Lesen oft zu Tränen gerührt, das passiert mir selten.Alles hat sich mehr als gelohnt, Marvin hat es geschafft. Auf ihrem Weg begegneten sie vielen hilfreichen, gutherzigen Menschen, welche ihren Anteil daran haben, dass Marvin in die Selbständigkeit gehen kann. In jeder Zeile spürt man die Dankbarkeit Christine Wintermeiers. Und auch ihr gebührt jede Menge Respekt, vielen Dank für dieses Buch!

  • Marion Dupke-Pfau
    2019-03-31 15:55

    Selten ein Buch inkl. Vortwort und Danksagungen komplett und mit großer Begeisterung verschlungen.Gut, treffend und mutmachend beschrieben, wie man mit der Andersartigkeit in die Welt geht und doch mit viel Bauchgefühl bei sich bleibt. Wie falsch doch all die angeblichen Experten liegen, doch leider lernen genau diese Experten aus ihren Falschdiagnosen nicht.Danke für dieses mutmach Buch, in der Hoffnung, dass es ganz viele Eltern lesen, die am Anfang mit der Diagnose Asperger ihrer Kinder stehen.

  • Photoabenteuer.de
    2019-04-08 12:11

    Ich selbst bin noch keine Mutter und trotzdem hat mich dieses Buch von Anfang bis zum Ende wirklich sehr mitgerissen. Es ist interessant, da Christine Wintermeier die Symptome ihres Sohne vermischt mit ihrer Gefühlswelt, die sich durch die gemachten Erfahrungen geformt und verändert hat, schildert.Das Buch ist sehr gut verständlich geschrieben, leicht zu lesen und sehr berührend. Ich kann es nur empfehlen!

  • authentaminusblog
    2019-03-23 12:07

    HANDLUNG:Dieses Buch handelt von einem autistischen Jungen (Marvin), der inzwischen erwachsen ist und an der Universität Duisburg-Essen Nano-Engineering studiert.Die Geschichte beginnt mit einer komplizierten Geburt. Der Junge wird in einer Seitenlage mit Hilfe von einer Geburtszange (man will fast sagen, gegen seinen Willen) auf die Welt geholt.Der Junge entwickelt sich relativ normal. Nur ab und zu macht er sonderbare Sachen, die seine Eltern aber liebevoll annehmen.„Jedes Kind hat seine besonderen Seiten. Diese müssen nicht negativ sein.“Die Außenwelt ist da weniger tolerant. Die Mutter wird immer wieder auf eine negative Weise darauf hingewiesen, dass ihr Sohn sich „komisch“ verhält. Das ist der Beginn der Verunsicherung, der schlaflosen Nächte und der Diskrepanz.Einerseits ist das Kind von Geschehnissen, die den anderen Kindern nichts auszumachen scheinen, restlos überfordert. Das Laufen einer Strecke stellt ein unüberwindbares Problem dar. Immer wieder gibt es Situationen, die nicht erklärbar sind, die dem Alter des Jungen nicht entsprechen. Z.B. das Sprechen in der dritten Person oder die Abneigung gegen alles Neue.Andererseits ist das Kind sehr begabt, interessiert und lernfähig. Mit dreieinhalb Jahren interessiert sich Marvin für englische Wörter. Er spricht sie richtig nach und kann sie noch Tage später richtig einsetzen bzw. die Gegenstände benennen.Das sind sehr positive Eigenschaften, die den Eltern immer wieder auffallen.DIE SPEZIALISTEN:Bei der Vorsorgeuntersuchung will der Kinderarzt von alldem nichts wissen. Sein abweisendes Verhalten führt dazu, dass der Junge sich nicht angesprochen fühlt und die Mitarbeit verweigert. Der Arzt legt das Verhalten des Kindes als krankhaft und falsch dar. Die Mutter solle bitte dringend das Kind bei einem Spezialisten untersuchen lassen. Die angeordnete Untersuchung bei der Neuropädiatrie verläuft katastrophal. „Das Kind sei an der Grenze zur geistigen Behinderung. Von wegen englische Wörter!“Für die Mutter bricht die Welt zusammen. Sie ist zutiefst verunsichert. Die Stellen, die Hilfe leisten sollen, bauen unnötigen Druck auf.Zum Glück gibt es eine Erzieherin an dem Kindergarten ihres Sohnes, die sich mit dem Autismus auskennt. Sie ist auch diejenige, die die Vermutung, Marvin könnte ein Autist sein, zum ersten Mal in den Raum stellt.Zur gleichen Zeit spitzt sich die Situation im Alltag immer mehr zu. Marvin entwickelt Kontrollzwänge, die die Familie belasten. Auf dem Hof wird er von Gleichaltrigen schikaniert.Die Nachbarn scheinen nur darauf zu warten, dass die Mutter ihre Nerven verliert. Sie wird beobachtet und still (manchmal auch laut) verurteilt. Die Mutter bricht unter der Belastung zusammen und brüllt in ihrer Hilflosigkeit das Kind an. Selbstzweifel plagen sie: „Warum ist das alles so schwer? Warum? Was mache ich falsch?“DIAGNOSE:Endlich wird die Diagnose gestellt. Es ist das Asperger-Syndrom. Ganz langsam traut sich die Mutter, aufzuatmen. Das Verhalten des Kindes ist logisch und erklärbar und nicht etwa falsch oder gar krankhaft.SCHULE:Das Thema Schule ist wie bei den meisten Familien mit autistischen Kindern negativ besetzt. Aber die Mutter gibt nicht auf. Es gibt immer wieder Menschen, die nicht nur Steine in den Weg legen, sondern helfen. An diese Menschen wendet sich die Mutter intuitiv.AUTORIN UND SCHREIBSTIL:Christine Wintermeier, Jahrgang 1964, arbeitet beruflich mit der Matrix Energie (eine Entspannungsmethode).Sie ist verheiratet und hat einen Sohn (Marvin – Autist) und eine Tochter (Zoé – Nichtautistin). Zoé kommt am Ende des Buches ebenfalls zu Wort und erzählt über die Zeit mit ihrem autistischen Bruder.Der Schreibstil der Autorin ist liebevoll, ehrlich, aber etwas zurückhaltend. Ab und zu begegnet uns ein Adjektiv, das die ganzen Abgründe der seelischen Qual beschreibt. Dann wird es wieder sachlich.Es ist verständlich, dass ein so sensibles Thema bei einem hochfunktionalen Autisten nicht schonungslos dargestellt werden kann. Dies ist nur unter dem Schutz der Anonymität möglich.Sehr empfehlenswert für alle, die etwas Positives, Aufbauendes und Hilfreiches über autistische Kinder lesen wollen. Die Beispiele des „sonderbaren“ Verhaltens sind gut beschrieben und werden vielen Eltern bekannt vorkommen.Es gibt Geschichten, die trotz aller Schwierigkeiten gut verlaufen und gut ausgehen. Diese Geschichte ist ein sehr gelungenes Beispiel dafür.

  • Anja Brühl
    2019-04-05 18:22

    Dieses Buch habe ich in den letzten zwei Tagen verschlungen. Es ist unsere Geschichte. Genauso ist es uns ergangen. Wir sind noch nicht soweit, wie Marvin. Unser Junge ist jetzt in der 6. Klasse. Und auch ist unser Junge Einzelkind. Aber ansonsten, die beschriebenen Gefühle der Mutter und auch ihre Art mit der Diagnose unzugehen, sind unsere. Ich bin dankbar, daß sie dieses Buch geschrieben hat. Endlich fühle ich mich verstanden und konnte wieder ein bißchen Mut für die Zukunft finden. Danke, Danke, Danke, liebe Christine Wintermeier.