Read Was ist Psychohistorie?: Eine Grundlegung (Psyche und Gesellschaft) by Lloyd de Mause Online

was-ist-psychohistorie-eine-grundlegung-psyche-und-gesellschaft

Die zentrale These deMauses Der Weg zum Verst ndnis historischer Ereignisse f hrt nicht ber die narrative Anh ufung von Daten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft er f hrt ber die methodische Ergr ndung bewusster und insbesondere unbewusster Motive der geschichtlich Handelnden Psychohistorie ist die wissenschaftliche Erforschung historischer Motivationen deMauses Werk zielt auf eine vollst ndige Geschichte der Psyche ab Die Psyche des einzelnen bildet sich nach Ma gabe der zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer bestimmten Gruppe praktizierten Erziehungsformen heraus Kinder, die denselben Erziehungsformen unterworfen waren, bilden als Erwachsene eine Gruppe mit gemeinsamen unbewussten Phantasien, eine sogenannte Psychoklasse Das Buch richtet sich an alle Geistes und Sozialwissenschaftler, die die Grundlagen ihres Faches kritisch hinterfragen m chten, Interesse an den psychologischen Motivationen des geschichtlichen Prozesses haben und offen sind f r neue Ans tze Historiker und Psychologen, Anthropologen, Soziologen und Politologen, aber auch Psychoanalytiker, P dagogen und Philosophen sowie Pr und Perinatal Mediziner werden sich von deMauses ebenso k hnen und provokanten wie empirisch gut untermauerten Thesen angesprochen, wenn nicht herausgefordert f hlen....

Title : Was ist Psychohistorie?: Eine Grundlegung (Psyche und Gesellschaft)
Author :
Rating :
ISBN : 3932133641
ISBN13 : 978-3932133640
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Psychosozial Verlag Auflage 1 1 Juli 2000
Number of Pages : 487 Seiten
File Size : 672 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Was ist Psychohistorie?: Eine Grundlegung (Psyche und Gesellschaft) Reviews

  • LeGa
    2019-05-08 18:57

    Die wahrere Geschichte der Menschen ist die Psychohistoire! Alle Bücher des Autors haben mein Horizont um Tausende von Erkenntniskilometern erweitert!

  • Sigurd Krasnapolsky
    2019-05-12 16:43

    Die Grundlagenforschungen zur Psychohistorie von Lloyd deMause erfordern einiges an psychoanalytischem Wissen. Denn deMause geht mit sperrigen Begriffen und Theoremen recht grosszügig um. Es braucht Kenntnis, Verständnis, wissenschaftliche Neugierde und Goodwill, um ihm in die Erlebnissphären von beispielsweise "umbilikalen Bändern" bei Militärparaden und Marschmusik zu folgen. Und überhaupt: DeMause schreibt stellenweise assoziativ, redundant und mit immer wiederkehrender Tendenz den Leser mit einem Material zu überfluten, in welchem Wichtiges und Unwichtiges nicht so sehr getrennt sind. Macht aber nichts...Etwaige Mühen des Verstehens sind ihm als Begründer und als Pionier eines nahe liegenden und doch neuen Panoramas an Erkenntnissen und Zusammenhängen nicht anzurechnen. Die Geschichte der Kindheit als historischer Abriss wiederum ist hier in vollständiger Knappheit wesentlich einfühlsamer und begreiflicher dargestellt, als beispielsweise in Aries "Geschichte der Kindheit", welche kaum je die Oberfläche historischer Narration zu durchdringen vermochte. Und seit den 70iger Jahren zunehmend gesichertes Wissen zu prä- und perinatalem Erleben in den Zusammenhang gesellschaftlicher Grossereignisse, wie Kriege und Unruhen zu stellen - das ist ganz originär deMause's Verdienst.Dies alleine war es mir wert, mich mit Lloyd deMause einmal gründlich zu beschäftigen. Dabei bin ich erst kürzlich und durch Zufall auf diesen Forschungszweig in seiner winzigen Nische aufmerksam geworden. Mit der "Brille" psychohistorischer Theoriebildung ausgestattet, lassen sich politisch-historische Zusammenhänge in sich entwickelnden Gesellschaften erkennen, die regelmässig dem orthodoxen Psychoanalytiker ebenso verborgen bleiben, wie dem orthodoxen Historiker. Beide Disziplinen "können" nicht gut miteinander - bleiben sie doch durch normierende Begrenzungen Ihrer jeweiligen Gruppe geradezu blickdicht voneinander getrennt.DeMause's frühe Schriften erschlossen mir scheinbar vertraute Welten auf neue Weise und verbinden sie miteinander. Dass seine Denkleistungen auf dem Hintergrund akribisch durchgeführter Studien bis heute so wenig Öffentlichkeit entwickelt haben, finde ich verblüffend.