Read Siemens - Anatomie eines Unternehmens by Daniela Decurtins Online

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Siemens ist immer noch das Flaggschiff der deutschen Industrie Mittlerweile beschftigt das Unternehmen eine halbe Million Menschen in insgesamt 190 Lndern Was aber macht das Phnomen Siemens aus Die Wirtschaftsjournalistin Daniela Decurtins vom Schweizer Tages Anzeiger ist dieser Frage nachgegangen und hat versucht, darauf differenzierte Antworten zu geben.Positiv ist deshalb auch hervorzuheben, dass die Autorin nchtern und unparteiisch bleibt So wrdigt sie beispielsweise mit kritischer Distanz die Ausgliederung des Halbleiter Bereichs an Infineon mit allem Auf und Ab Decurtins hat zweifellos Durchblick Auch was die Entwicklung des Unternehmens unter dem derzeitigen Vorstandsvorsitzenden Heinrich von Pierer betrifft Jener Pierer, der 1998 sein berhmtes Zehn Punkte Programm fr mehr Produktivitt und Wachstum vorlegte und so dem damaligen miesen Geschft entgegenwirken wollte 50 Konzern Geschftsfelder wurden berdies ausgegliedert 1999 2000 wurde zum besten Geschftsjahr der Firmengeschichte....

Title : Siemens - Anatomie eines Unternehmens
Author :
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ISBN : B00J4C4A3I
ISBN13 : -
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : REDLINE Verlag Auflage 1 Aufl 20 M rz 2014
Number of Pages : 478 Pages
File Size : 570 KB
Status : Available For Download
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Siemens - Anatomie eines Unternehmens Reviews

  • None
    2019-02-25 12:03

    Spannend, wie es die Autorin schafft, das Phänomen Siemens einerseits anhand der Menschen und ihren Einstellungen zu ergründen und andererseits anhand dieses Beispieles Zeitgeschichte schreibt. Mit jedem Kapitel mehr glaubt man, Teil dieser Organisation zu sein. Längst nicht nur eine Pflichtlektüre für Siemens-Angestellte, denn das Buch liest sich äusserst kurzweilig und überzeugt mit viel sprachlichem Feingefühl. Empfehlenswert!

  • hajo
    2019-02-28 12:06

    Im Mittelpunkt des im September 2002 erschienenen Buches steht das Thema Unternehmenskultur und deren Wandel. Besonders als langjähriger Siemens - Mitarbeiter ergeben sich einige neue Einsichten.Autorin ist die 36-jährige Daniela Decurtins. Sie arbeitet seit 1995 in der Redaktion des Zürcher Tages-Anzeigers, seit Januar 2002 als Tagesleiterin und stellvertretende Chefredakteurin. Die in Zürich wohnhafte Journalistin studierte an der Universität Zürich allgemeine Geschichte, Volkswirtschaft und politische Wissenschaften.Als Autorin schrieb sie bereits eine wissenschaftliche Arbeit und ein Buch über die Schweizer Bankengeschichte. Zudem war sie auch für Konzept und Aufbau eines historischen Bankenarchivs für die frühere Schweizerische Bankgesellschaft in Chur (heute UBS) zuständig. Das Buch hat einen stark journalistischen Charakter - stilistisch wie auch von der Recherche-Technik her. So führte Frau Decurtins über 50 Interviews, Gespräche über alle Hierarchiestufen hinweg. Das Buch lässt sich locker lesen. Sie beschreibt durchgängig den Übergang vom traditionellen Industrieunternehmen zur Hightechfirma. Positiv, aber auch negativ,Ein Hauptthema ist der Kulturwandel, worüber es im Unternehmen akademische Diskussionen gibt , die fast diametral auseinanderdriften.Siemens ist seit seiner Gründung technologiegetrieben. Ingenieure erfanden etwas, das die Verkäufer nachher am Markt hätten verkaufen sollten. Ob ein Bedürfnis bestand, danach wurde meist gar nicht erst gefragt.Themen wie Marketing oder Markenbewusstsein mussten erst in die Geschäftsprozesse integriert werden.Als weiteres wohl das krasseste Beispiel und Beispiel beschreibt Sie die Haltung zur Finanzmarktorientierung. Konzernchef Kaske und zu Beginn auch Heinrich von Pierer haben die Finanzmärkte quasi ignoriert.Es brauchte enorm viel Druck von außen, bis man bereit war, diesbezüglich andere Wertvorstellungen einzuführen. Heute ist dieses Thema klar Chefsache.Siemens wird in diesem Buch ein deutlicher Unterschied zu vergleichbaren Unternehmen bestätigt. Der - bei allem notwendigern Wandel - durch die Unternehmenskultur und ein durch die Geschichte geprägtes Selbstverständnis gegründet ist.

  • None
    2019-02-18 14:00

    Einerseits ein faszinierendes Buch über ein faszinierendes Unternehmen, andererseits bleibt es oft an der Oberfläche.Manche Sachverhalte werden einfach so oberflächlich und zusammenhanglos dargestellt, dass man, besonders wenn man mehr Hintergrunde kennt, nur den Kopf schütteln kann.Ausserden ist dieses Buch offensichtlich nicht durch die Hände eines Lektors gegangen, was den Lesefluss und -spass zusätzlich trübt.

  • Peter Sperlich
    2019-03-06 11:20

    Dieses Buch über "Siemens" beleuchtet fundiert und kritisch die Geschichte, sowie Erfolge und Misserfolge des Hauses. Auch die Probleme das "Schiff Siemens" durch die mal ruhige, aber oft stürmische See der Marktentwicklungen und -Einflüsse zu lenken wird hervorragend behandelt. Fundiert deshalb, weil die Autorin ausführlich die Quellen recherchiert haben muss. Kritisch, weil Sie die Informationen aus den Quellen und persönlichen Interviews unvoreingenommen und aus persönlicher Sicht beurteilt und wertet. Überrascht hat mich die Offenheit des Buches mit dem auch Unzulänglichkeiten, der Versuch diese zu beheben und so mancher Misserfolg und deren Ursachen angesprochen wird. Daher sollte das Buch in keinem Regal einer Führungspersönlichkeit fehlen. Deshalb die Wertung "Standardwerk".

  • Amazon Customer
    2019-02-28 16:25

    Das Buch beschreibt die Siemens-Kultur und den Wandel in den 90er Jahren aus verschiedenen Perspektiven (Pförtner bis Vorstand) sehr treffend. Eine gute Lektüre aus Schweizer Perspektive, allerdings wirkt die Sprache manchmal wie aus dem Englischen übersetzt (Schwyzerdütsch !?).